Gesundwunder Kokosöl

Allgemein Die jungen Alten Gesundheit, meine Liebe!

Jahrelang galt das Öl der Kokosnuss als Dick- und Krankmacher. Zu Unrecht wie Studien nun zeigen.

Im Supermarkt erinnert sie uns an die Karibik und lässt uns vom Urlaub träumen. Doch die Kokosnuss ist viel mehr als ein exotischer Snack. Sie enthält ein Öl, das sogar Wissenschaftler ins Schwärmen bringt – und Hoffnung im Kampf gegen schwere Krankheiten schenkt.

Alzheimer vorbeugen

Studien zeigen: Kokosöl unterstützt die so genannte Ketonkörperbildung im Organismus. Diese chemischen Verbindungen sind eine Art alternativer Brennstoff in der Energieversorgung und könnten vor allem Alzheimerpatienten zu Gute kommen. Vielleicht sogar den Ausbruch der Krankheit generell abwehren. Denn Ketone scheinen in der Lage zu sein, unterversorgte Nervenzellen des Gehirns zu versorgen und so ihr Absterben zu verhindern.

Chronische Erschöpfung mildern

Die Ursachen für das „Chronic Fatigue Syndrom“ (CFS) sind nicht geklärt. Als Auslöser stehen Umweltgifte, Erbanlagen und Viren unter Verdacht. Sie belasten ständig das Immunsystem und rauben Betroffenen die Energie. Kokosfett dockt hier an zwei Schwachstellen an: Es stärkt sowohl die Reparaturzellen im Körper als auch den Verdauungsapparat. Mögliche Krankheitserreger können so besser beseitigt werden.

Übergewicht abbauen

Kokosöl hat zwar nur minimal weniger Kalorien als anderes Öl (1 kcal/ Gramm weniger), aber es hat günstigere Eigenschaften. Die mittelkettigen Fettsäuren heizen den Stoffwechsel an. Sie werden schneller zur Energieproduktion verwendet und damit weniger im Fettgewebe abgelagert. Zudem stoppt das Öl Blutzuckerschwankungen, die zu Heißhungerattacken führen und verlängert das Sättigungsgefühl.

Diabetes verhindern

Kombiniert mit einer kohlenhydratarmen Ernährung senkt die exotische Nuss das Diabetes-Risiko. Und kann im Falle einer bestehenden Erkrankung die Folgeschäden lindern. Denn die Fettsäuren wirken sich positiv auf die Insulinproduktion der Bauchspeicheldrüse aus, und sie können ohne Insulinrezeptoren Energie in die Zellen transportieren. Diabetiker sollten aber vor dem Verzehr mit ihrem Arzt sprechen.

Karies bekämpfen

Wie ein natürliches Antibiotikum wirkt Kokosöl im Mundraum, so das Ergebnis einer irischen Studie. Es unterstützt die Bekämpfung von Bakterien, die Karies auslösen. Die Forscher hoffen, dass Kokosfett zeitnah Zahnpflegeprodukten zugefügt wird. Bis dahin kann eine selbstgemachte Zahncreme aus gleichen Teilen Kokosöl und reinem Natron helfen.

Hauterkrankungen heilen

Als Feuchtigkeitsspender ist Kokosfett bereits seit Jahren in Kosmetikprodukten enthalten. Aber auch bei sehr trockener Haut und Erkrankungen wie Schuppenflechte lohnt sich ein Behandlungsversuch – sowohl innerlich als auch äußerlich. Denn die enthaltene Laurinsäure wirkt entzündungshemmend und antibakteriell.

Und? Wie baust du die gesunde Nuss in dein Leben ein? Erzähl‘ doch mal, ich bin gespannt.

Stephanie

Ganz wichtig: Dieser Artikel ersetzt nicht den Besuch eines Arztes.

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