So kommst du gesund durch die Kälte

Allgemein Gesundheit, meine Liebe! Kinder, das macht fit! Mann, wie geht's Dir?

Mit diesem Wintereinbruch hat kaum mehr jemand gerechnet. Ganz Deutschland liegt unter einer dicken Schneedecke. Doch zum Glück sinken nur die Temperaturen – und nicht die Lust auf Bewegung. Gut so, denn richtig gerüstet ist Kälte eine super Gesundheitsvorsorge.

Training fürs Immunsystem

Unter dir knirscht der Schnee, die Bäume sehen aus wie gezuckert und die Sonne strahlt vom Himmel. Jetzt unterwegs zu sein ist eine Wohltat für Körper und Seele. Denn die Kombination aus frischer Luft und Bewegung trainiert das Immunsystem und stärkt die Abwehr. „Wichtig ist vor allem, warm und trocken zu bleiben“, sagt Dr. Robert Kasten, Hautarzt in Mainz. „Das klappt am besten mit mehreren Schichten locker sitzender Kleidung. Die äußerste sollte dabei eng gewebt und windabweisend sein.“ Wer es gerne aktiver will und draußen laufen gehen will, sollte auf folgendes achten: „Enger anliegende Teile haben zwei Herausforderungen zu meistern: Sie müssen Schweiß absorbieren, gleichzeitig Wärme speichern und natürlich sehr hautverträglich sein. Materialen wie Wolle, Seide und Polypropylen sind dafür gut geeignet, Baumwolle weniger“, erklärt der Dermatologe.

Kälte kann Spaß oder Qual sein – die Kleidung entscheidet

Eine Mütze ist Pflicht, weil über den Kopf zirka 40 Prozent der Körperwärme verloren geht. Hände, Füße und Ohren sollten ebenfalls gewissenhaft verpackt sein, da der Blutfluss an diesen Stellen als erstes vom Organismus reduziert wird, um den Wärmeverlust zu regulieren. Im schlimmsten Fall drohen sonst schmerzhafte und gefährliche Erfrierungen. Und zwar nicht erst bei Minusgraden, sondern bereits wenn das Thermometer um die acht Grad anzeigt. Sind Körperpartien tatsächlich blass oder gefühllos, gilt: Sofort raus aus der eisigen Situation und Hände oder Füße in handwarmem Wasser auftauen. Gefährlich ist übrigens ein 1-Hilfe-Tipp, der sich hartnäckig hält: Nämlich die die Stellen mit Schnee abzureiben oder sich viel bewegen – beides verstärkt nur die Verletzungen!

Nase nicht vergessen

Für Sportler gilt: Ein Tuch vor dem Mund schützt zudem die Lunge vor der klirrenden Kälte. „Trennen Sie sich außerdem so schnell wie möglich von nasser Kleidung, sie lässt den Körper auskühlen und erhöht das Erkältungsrisiko“, rät der Experte. Achte auf eine fetthaltige Creme für das Gesicht und vergiss die Nase nicht beim Eincremen.

Tipp gegen Eishände und Frostfüße

Wer von der zauberhaften Kombination von Sonne und Schnee nicht genug bekommen kann und richtig lange draußen sein will, sollte wissen:  Auch wenn das Durstgefühl bei dieser Witterung weniger stark ausgeprägt ist als im Sommer: Trink ausreichend – im Idealfall wärmende Getränke, wie Tee oder Ingwer-Wasser, auf keinen Fall Alkohol. Interessant für weibliche Frostbeulen: Ein Mangel an Kieselsäure (auch Kieselerde genannt) kann zu ständig kalten Händen und Füßen führen. Präparate aus der Apotheke oder dem Reformhaus helfen dann möglicherweise. Und achte bei längeren Spaziergängen oder sogar Wanderungen darauf, dass durch Kälte die körperliche Belastbarkeit sinkt. Also nicht übertreiben.

Hast du auch schon eine richtig schöne Wintertour gemacht? Wohin ging’s? Erzähl‘ mal, ich bin gespannt.

Stephanie

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